{"id":10989,"date":"2016-12-27T12:32:12","date_gmt":"2016-12-27T11:32:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/?page_id=10989"},"modified":"2016-12-27T12:32:12","modified_gmt":"2016-12-27T11:32:12","slug":"der-grosse-brand-in-damme-1691","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/?page_id=10989","title":{"rendered":"Der gro\u00dfe Brand in Damme 1691"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/07Wippeltreppeum1950Kirchplatzseite.tif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10998\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/07Wippeltreppeum1950Kirchplatzseite.tif\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/a>Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers, Herrn Wolfgang Friemerding.<\/p>\n<h1>Eine \u201egrausahme fewerbrunst\u201c im ganzen Orte Damme<\/h1>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Der Tag des unfassbaren Brandes, der 25. April 1691, das Fest des hl. Markus, ist als verheerend in das historische Langzeitged\u00e4chtnis der Dammer eingegangen. Die seitdem praktizierte Markusprozession erinnert an dieses markante Ereignis. Im Chor der 1435 errichteten Kirche f\u00fchrte die Inschrift \u201etecta templi cum turri conflagrata MDCXCI, restaurata MDCXCIII\u201d (die <em>D\u00e4cher der Kirche mit dem Turm in Flammen aufgegangen 1691, erneuert 1693)<\/em> jedem Gottesdienst-Besucher bis zum Abriss 1903 zugunsten eines Kircheneubaus die Katastrophe vor Augen (s. B\u00f6cker, S.39).<\/p>\n<p>Wie es dazu kommen konnte, hat sich in sagenhaften Varianten erhalten. Nach der ersten soll es ein lutherischer Schmied gewesen sein, der sich der Gegenreformation widersetzte, unvorsichtig arbeitete, dabei sein Haus und solcherart fast ganz Damme in Brand setzte. Der Volksmund konkretisierte das in der zweiten Variante auf den Br\u00fcggenschmied an der Ziegen-(nachmals Donau-)stra\u00dfe, der am sonnt\u00e4glichen Ruhetag gearbeitet haben soll, anstatt zur Kirche zu gehen. Auch hier wird ihm zur Strafe die Schuld an dem gro\u00dfen Brand gegeben. Man erkennt aber in beiden Versionen die offenbar gelenkte moralisierende Absicht dahinter.<\/p>\n<p>Der tats\u00e4chliche Grund wird recht banal gewesen sein, denn in einem Dorf, das ausschlie\u00dflich Fachwerkbauten vorweist, die mit Stroh oder Reet gedeckt sind und auf der Diele eine offene Herdstelle besitzen, deren Rauchfang einen Abzug unterm First entlang durch die Giebelspitze hatte, waren Br\u00e4nde nicht selten, allerdings eher vereinzelt. Gr\u00f6\u00dferes Ausma\u00df erreichten sie nur, wenn es sich wie hier um eine weitgehend geschlossene Bebauung rund um den Kirchplatz und beidseits der anschlie\u00dfenden Stra\u00dfenz\u00fcge handelte. L\u00e4ngere Trockenheit und ung\u00fcnstige Winde werden wohl am 25. April 1691 daf\u00fcr gesorgt haben, dass dieser Brand so schnell und in alle Richtungen um sich griff.<\/p>\n<p>Einen Schmied als Verursacher zu nennen, lag wohl darin begr\u00fcndet, dass dieser f\u00fcr sein Schmiedefeuer eine zus\u00e4tzliche, oftmals funkenspr\u00fchende Feuerquelle besa\u00df.<\/p>\n<p>Die Folgen waren allerdings verheerend und f\u00fcr die Bewohner nachhaltig. Laut Visitationsbericht von 1706 hatten 1500 Dammer\/innen ihre Wohnungen und den gr\u00f6\u00dften Teil ihres materiellen Besitzes verloren, nach Angaben des Dammer Vogtes Johann Heinrich von der Hoya unmittelbar nach dem Brand (1. Mai 1691) waren es rund 1000.<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Kessel zitiert aus einem Brief des genannten Vogtes: Die \u201egrausahme fewerbrunst\u201c sei in der Dorfmitte entstanden, habe sich innerhalb einer knappen Stunde auf ganz Damme ausgebreitet und so gew\u00fctet, dass die Bewohner kaum mehr retten konnten als ihr Leben und das wenige, was sie auf dem Leibe trugen. Speziell f\u00fcr den unmittelbaren Kirchhofsbereich, der bis auf einige Mauern l\u00fcckenlos bebaut war, nennt von der Hoya 172 einge\u00e4scherte Zimmer, speziell die Zerst\u00f6rung von Pfarr-, K\u00fcster- und Schulhaus sowie den Einsturz und Brand des Kirchen- und Turmdaches. Die rund um den Kirchplatz angesiedelten 14 Familien (lt. Z\u00e4hlung von 1705, s. Willoh, S. 121) sowie die H\u00e4ndler, die ihre Spieker und Lagerh\u00e4user ringsum an den Kirchhofsmauern hatten, seien durch die Katastrophe am \u00e4rgsten betroffen gewesen.<\/p>\n<p>Was daraufhin folgte, war naheliegend: ein Exodus aus dem Dammer Ortskern, denn die Brandgesch\u00e4digten suchten Unterkunft bei Verwandten und befreundeten Familien in den Bauerschaften. Wieviel Bewohner der betroffene Ort Damme 1691 tats\u00e4chlich hatte, ist kaum zu ermitteln, da m\u00fcnstersche und Osnabr\u00fccker Untertanen getrennt und in unterschiedlichen Jahren sowie nicht immer alle Bauerschaften des Kirchspiels, zu dem seinerzeit noch Holdorf geh\u00f6rte, erfasst wurden. Erst f\u00fcr 1772 gibt es eine verl\u00e4ssliche Gesamtzahl von 4216 (Holdorf mit Bauerschaften inklusive).<\/p>\n<p>Auf jeden Fall l\u00e4sst sich auf Grund der bezeugten 1000 oder 1500 Ausgebrannten durchaus der Schluss ziehen, dass im Ortskern wohl kaum ein Haus verschont geblieben war. Warum allerdings ausgerechnet das nordwestlich gelegene Haus \u201eWippeltreppe\u201c (bei unterschiedlichen Angaben zum Baujahr: 1549, 1564 und 1604 werden \u00fcberliefert) nicht abbrannte, bleibt r\u00e4tselhaft (zuletzt erw\u00e4hnt bei Alwin Schomaker, Das Alte Volk von Damme, ebd. 1964, S. 153, Bd. I), zumal direkt anschlie\u00dfende Haus Ellerbrock, nachmals Strothmeyer, einst im Giebel das Baujahr 1693 trug.<\/p>\n<p>Die katholische St. Viktor-Kirche wies \u00fcbrigens zum Zeitpunkt des Brandes nach Reformationswirren und 30j\u00e4hrigem Krieg ohnehin schon arge Sch\u00e4den auf. Laut Visitationsprotokoll von 1651 war der Turm an einer Seite verfallen, das Kirchenschiff-Mauerwerk in schadhaftem Zustand, die Ausstattung im Innern teilweise verrottet oder marode. 1664 hatte \u00fcberdies der Blitz in den Turm eingeschlagen, doch namhafte Reparaturen lie\u00dfen die Pfarrer in \u00fcber vierzig Jahren seit Kriegsende kaum vornehmen \u2013 wohl auch ein Hinweis, wie nachhaltig die Verarmung infolge des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges andauerte. Der Brand von 1691 versetzte dieser desolaten Kirche dann den endg\u00fcltigen Todessto\u00df.<\/p>\n<p>Solch niederschmetternder Zustand hatte jedoch zur Folge, dass eine grundlegende Renovierung bzw. ein Wiederaufbau konsequent verfolgt wurde. Hilfe, so weist J\u00fcrgen Kessel nach, musste zwangsl\u00e4ufig von au\u00dfen kommen, denn die Dammer Bev\u00f6lkerung war weitgehend mittellos oder durch die Hilfe f\u00fcr ihre Mitb\u00fcrger stark \u00fcberlastet. Gefordert war vor allem der Eigent\u00fcmer des Kirchhofsbezirks, der F\u00fcrstbischof von Osnabr\u00fcck, der in seinem Hochstift Sammlungen in den Kirchen zugunsten der Dammer abhalten lie\u00df, aber auch s\u00e4mtliche Abgaben der Ausgebrannten an ihn und seine Landadligen f\u00fcr einige Jahre aussetzte. Vonseiten M\u00fcnsters kam allerdings aufgrund der lang andauernden Querelen zwischen den geistlichen und weltlichen Herren keinerlei Beitrag.<\/p>\n<p>Die Dammer Pfarrer Georg Werner Bertling (1684-1692), Nicolaus Christoph Vinke (1692-1706), Johann Albert Busch (1706) und Albertus Niewedde (1706-1726) erreichten aber bei den Osnabr\u00fcckern, dass umfangreiche Hand- und Spanndienste zugunsten des Wiederaufbaus angeordnet wurden und in reichhaltigem Ma\u00dfe Baumaterialien geliefert wurden. Dabei stellte sich heraus, dass insbesondere Bauholz schwer zu beschaffen war und von weither geliefert werden musste.<\/p>\n<p>Denn die ehemals bewaldeten Dammer Berge kamen daf\u00fcr fast gar nicht mehr in Frage. Jahrhundertelang hatte das Vieh das Unterholz und die Jungpflanzen kahl gefressen, hatten die Bauern Laub und Humus entnommen, fand Raubbau am Baumbestand statt, ohne dass systematisch aufgeforstet worden war. Das verursachte gr\u00f6\u00dfte Schwierigkeiten sowohl f\u00fcr die Kirchen-Wiederherstellung wie auch f\u00fcr die neu zu errichtenden Fachwerkbauten der Dammer Brandopfer.<\/p>\n<p>Aus erhaltenen Kirchenrechnungen rekonstruiert J\u00fcrgen Kessel die gro\u00dfen Probleme und st\u00e4ndigen Hindernisse bei der Beschaffung s\u00e4mtlicher Baumaterialien, auch derjenigen von Kalk und Steinen. Er legt die zahlreichen Bezugsquellen in der weit gefassten Region offen, zeigt die Transportmittel und \u2013wege, das unfassbare Kompetenzgerangel und nat\u00fcrlich die entstandenen Kosten. Auf diese Weise ergibt sich das, was er in seinem Untertitel die \u201eWirtschafts- und Sozialgeschichte eines zwischen M\u00fcnster und Osnabr\u00fcck umstrittenen Kirchspiels\u201c nennt.<\/p>\n<p>Kessel h\u00e4lt fest, dass in letztlich verbl\u00fcffend kurzer Zeit schon 1693 das Kirchendach, die Au\u00dfenmauern von Kirche und Turm sowie dessen neue barocke Haube fertig gestellt waren. Doch zeigen sp\u00e4tere Kirchenrechnungen \u2013 auch wenn zwischendurch acht Jahre fehlen -, dass Wiederherstellung und Sanierung des Kircheninventars noch lange Jahre anhielten.<\/p>\n<p>Gleichwohl stellt ein Visitationsprotokoll 1706 einen guten Zustand der Kirche fest, relativiert das aber mit \u201ejedenfalls besser als 1651\u201c. So sehr das f\u00fcr die Kirche gelten mag, f\u00fcr die Dammer Bev\u00f6lkerung konnte noch lange nicht von einem \u201eguten Zustand\u201c gesprochen werden, denn noch 1766 h\u00e4lt ein Rauchschatz-Register fest, dass allein ein Viertel aller Armen des Hochstifts Osnabr\u00fcck im Kirchspiel Damme leben.<\/p>\n<p>Der Dammer Heimat- und Versch\u00f6nerungsverein \u201eOldenburgische Schweiz\u201c hat einen Sonderdruck des Beitrags zum Dammer Brand von 1691 und zum Wiederaufbau der St. Viktor-Kirche von J\u00fcrgen Kessel in den \u201eOsnabr\u00fccker Mitteilungen\u201c anfertigen lassen. Er ist als Heft (25 S., 5 Abb., geb.) im Stadtmuseum Damme f\u00fcr 2,50 \u20ac erh\u00e4ltlich. Das Stadtmuseum hat sonntags und mittwochs von 15 bis 18 Uhr ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Literatur:<\/p>\n<p>B\u00f6cker, Franz: Geschichte von Damme und des Gaues Dersaburg, K\u00f6ln 1887<\/p>\n<p>Friemerding, Wolfgang\/Migowski, Ludger: Damme im Kaiserreich, Damme 200o<\/p>\n<p>Gro\u00dfherzogliches Staatsministerium (Hg.): Die Bau- und Kunstdenkm\u00e4ler des Herzogtums Oldenburg, II. Heft Amt Vechta, Oldenburg 1900, hier: Gemeinde Damme, S. 83-106<\/p>\n<p>Karrenbrock, Reinhard: Die katholische Kirche St. Viktor: Bau und Ausstattung, in: Bade\/Kessel\/Oberpenning\/Schindling (Hg.): Damme. Eine Stadt in ihrer Geschichte, Sigmaringen 1993, S. 195-222<\/p>\n<p>Kessel, J\u00fcrgen: Der Brand der Dammer Kirche von 1691. Ein Beitrag zur Wirtschaft- und<\/p>\n<p>Sozialgeschichte eines zwischen M\u00fcnster und Osnabr\u00fcck umstrittenen Kirchspiels, in: Osnabr\u00fccker Mitteilungen Bd. 94, ebd. 1984, S. 99-124<\/p>\n<p>Katholische Pfarrkirche St. Viktor, Damme (Hg.): St. Viktor, Damme. Geschichte einer Kirche. 100j\u00e4hriges Weihejubil\u00e4um, Damme 2006<\/p>\n<p>Willoh, Karl: Geschichte der katholischen Pfarreien im Herzogtum Oldenburg, Bd. I, K\u00f6ln 1898<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zu den Fotos (alle Abb. aus dem Archiv des Stadtmuseums Damme):<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/01AlteSt.Viktor-KirchemitAnliegernvor1879.jpg\" rel=\"lightbox[10989]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10992\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/01AlteSt.Viktor-KirchemitAnliegernvor1879-300x214.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"214\" srcset=\"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/01AlteSt.Viktor-KirchemitAnliegernvor1879-300x214.jpg 300w, http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/01AlteSt.Viktor-KirchemitAnliegernvor1879-768x548.jpg 768w, http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/01AlteSt.Viktor-KirchemitAnliegernvor1879-1024x730.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>01 Das Foto der katholischen Kirche St. Viktor in Damme mit Kirchplatz und<\/p>\n<p>Anliegern (\u201eKirchh\u00f6fern\u201c) entstand vor 1879. W\u00e4hrend das Kirchengeb\u00e4ude 1903<\/p>\n<p>abgerissen wurde, blieb der Turm stehen, der nach dem Brand 1693 seine barocke<\/p>\n<p>Haube erhielt. Zuvor fand sich auf ihm wohl nur ein pyramidenf\u00f6rmiges Dach.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/02Chorgest\u00fchlausSt.Viktorsp\u00e4tgotisch.jpg\" rel=\"lightbox[10989]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10993\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/02Chorgest\u00fchlausSt.Viktorsp\u00e4tgotisch-300x227.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"227\" srcset=\"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/02Chorgest\u00fchlausSt.Viktorsp\u00e4tgotisch-300x227.jpg 300w, http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/02Chorgest\u00fchlausSt.Viktorsp\u00e4tgotisch-768x580.jpg 768w, http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/02Chorgest\u00fchlausSt.Viktorsp\u00e4tgotisch-1024x774.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>02 Hochgotisches Chorgest\u00fchl aus St. Viktor, das zwar den Dammer Brand von 1691,<\/p>\n<p>nicht aber den II. Weltkrieg \u00fcberstanden hat<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/03GrundrissKircheSt.ViktorRauchheld-Zeichnung1898.jpg\" rel=\"lightbox[10989]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10994\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/03GrundrissKircheSt.ViktorRauchheld-Zeichnung1898-122x300.jpg\" alt=\"\" width=\"122\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/03GrundrissKircheSt.ViktorRauchheld-Zeichnung1898-122x300.jpg 122w, http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/03GrundrissKircheSt.ViktorRauchheld-Zeichnung1898-768x1881.jpg 768w, http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/03GrundrissKircheSt.ViktorRauchheld-Zeichnung1898-418x1024.jpg 418w, http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/03GrundrissKircheSt.ViktorRauchheld-Zeichnung1898.jpg 1266w\" sizes=\"auto, (max-width: 122px) 100vw, 122px\" \/><\/a><\/p>\n<p>03 Grundrisszeichnung der Kirche St. Viktor von 1435 bzw. der Erweiterung von 1501<\/p>\n<p>mit vorgelagertem Turm (ehem. Haupteingang) von dem Oldenburger Baurat und<\/p>\n<p>Denkmalsch\u00fctzer Adolf Rauchheld (1868-1932), angelegt 1898<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/04TaufbeckeninSt.Viktorum1200.jpg\" rel=\"lightbox[10989]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10995\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/04TaufbeckeninSt.Viktorum1200-230x300.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/04TaufbeckeninSt.Viktorum1200-230x300.jpg 230w, http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/04TaufbeckeninSt.Viktorum1200-768x1001.jpg 768w, http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/04TaufbeckeninSt.Viktorum1200-785x1024.jpg 785w, http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/04TaufbeckeninSt.Viktorum1200.jpg 1991w\" sizes=\"auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/><\/a><\/p>\n<p>04 Dem Sandstein des romanischen Taufbeckens (um 1200) konnte der Brand von<\/p>\n<p>1691 nichts anhaben, nur die Abdeckhaube erneuerte man im Laufe der Jahre<\/p>\n<p>mehrfach.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/05Sakramentsh\u00e4uschen-von-1501.jpg\" rel=\"lightbox[10989]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10996\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/05Sakramentsh\u00e4uschen-von-1501-59x300.jpg\" alt=\"\" width=\"59\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p>05 Aus der Kirchenerweiterung (Chor, Sakristei) von 1501 stammt das hochgotische<\/p>\n<p>Sakramentsh\u00e4uschen, heute linksseitig des Chores stehend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/06St.Annen-AltarEpitaphPetronellasvonSchade1697.jpg\" rel=\"lightbox[10989]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10997\" src=\"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/06St.Annen-AltarEpitaphPetronellasvonSchade1697-214x300.jpg\" alt=\"\" width=\"214\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/06St.Annen-AltarEpitaphPetronellasvonSchade1697-214x300.jpg 214w, http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/06St.Annen-AltarEpitaphPetronellasvonSchade1697-768x1077.jpg 768w, http:\/\/www.feuerwehr-damme.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/06St.Annen-AltarEpitaphPetronellasvonSchade1697-730x1024.jpg 730w\" sizes=\"auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/><\/a><\/p>\n<p>06 Der St. Annen-Altar sowie das Epitaph der Petronella von Schade auf Gut Ihorst<\/p>\n<p>sind ebenso wie die gegen\u00fcber liegende Kanzel nach dem Brand als offensichtlich<\/p>\n<p>hochbarocke Inneneinrichtung 1697 hinzugekommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers, Herrn Wolfgang Friemerding. 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