Kreisfeuerwehrbereitschaftsübung 2011 in Brägel

Einsatz Nr. 94
Am Samstag 02.07.2011 nahmen unsere Kameraden an der Kreisfeuerwehrbereitschaftsübung im Industriegebiet von Brägel – Lohne teil.

Feuerwehr meistert Horrorszenario in Bragel
Großübung der Kreisbereitschaft im Lohner Industriegebiet / Bereitschaftsführer Kathmann fordert Kameraden Lohne (cht) — Rauchende Industriehallen, zerstörte Autos, verunglückte Menschen. Die Feuerwehrbereitschaft des Landkreises Vechta erwartete am Samstagnachmittag ein Horrorszenario, das zum Glück nur eine Übung war. Ein Tornado hat eine Spur der Verwüstung im Industriegebiet im Lohner Stadtteil Brägel hinterlassen und zahlreiche Notfälle verursacht. Die „Übungssituation“ hatte Bereitschaftsführer Manfred Kathmann für seine Truppe ausgearbeitet. Die 120 Feuerwehrleute hatten fast vier Stunden Zeit, etliche Szenarios abzuarbeiten.
Jedes Jahr proben die Feuerwehrleute der Bereitschaft den Ernstfall. „Im letzten Jahr haben wir einen Flop erlebt, deswegen habe ich jetzt die Übung selber vorbereitet“, sagte Manfred Kathmann und erinnerte sich an die Großübung in Nordenham. Dort mussten die Brandschützer lediglich Sandsäcke füllen.
Da Bereitschaftsführer Kathmann die Übung vorbereitet hatte, übernahm sein Stellvertreter, Langfördens Ortsbrandmeister Rüdiger Holzenkamp, das Kommando. Der schickte seine Truppe zu einem Verkehrsunfall. Baumstämme hatten ein Fahrzeug begraben. Mit schweren Gerät befreiten die Feuerwehrleute die eingeklemmte Puppe. Mehrere Brände, mal eine Industriehalle, mal ein Waldstück, galt es zu löschen. Wasser pumpten die Einsatzkräfte aus dem Brägeler Baggersee. Nach und nach streute Kathmann weitere Notlagen ein. Einige dieser Überraschungen: Auf dem Turm eines Betonwerks hing ein verletzter Fallschirmspringer. Unter einem Sandhaufen wurde eine Person vermisst. Und an anderer Stelle benötige ein Autofahrer Hilfe, dessen Gefährt unter einem 18 Tonnen schweren Bagger zerquetscht wurde.
Am Ende hatte Kathmann sein Ziel erreicht. „Es kam keine Langeweile auf“, sagte der zufriedene Bereitschaftsführer. Die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz habe gut geklappt. Nach der Übung stand Kameradschaftspflege auf dem Programm: Die Feuerwehrleute übernachteten beim Schulzentrum Süd in Vechta.
(Quelle: OV vom 4.7.11)

Bilder siehe: TOMBOgrafie